Schreiben

Erneut gescheitert: Kurzgeschichte für eine Ausschreibung

Was soll ich da noch sagen? Im Grunde beschreibt die Überschrift schon das ganze Dilemma. Obwohl ich mir nicht einmal sicher bin ob man das überhaupt noch ein Dilemma nennen kann.

Ich hatte eine Ausschreibung gefunden und meine Plotbunnys hoppeln lassen. Alles hat erstaunlich gut geklappt. Der Plot war fertig, und wie immer auch ziemlich ausführlich, und ich hatte und habe richtig Bock auf die Geschichte. Aber wie so oft kam mir mein Brotjob dazwischen. Ich weiß, dass andere Autoren trotz Stress im Brotjob, und vielen weiteren Gründen, trotzdem zum Schreiben kommen. Ich bewundere das!

Lange Zeit habe ich auch unter allen Umständen geschrieben: Stress? Egal, schreiben! Keinen Bock? Egal, Schreiben? Muse weg? Blödsinn, Schreib!

Das war für mich der richtige Weg und gerne würde ich dahin wieder zurück. Vielleicht würden jetzt einige sagen, dass es doch gar nicht so schlimm ist, wenn ich mal nicht Schreibe. Irgendwann würde es schon wieder klappen. Leider sind genau das die passenden Ausreden für mich um nicht zu Schreiben, auch wenn ich eigentlich große Lust dazu hätte.

„Nur wer schreibt, ist auch ein Autor“, hab ich mal, so oder ähnlich, irgendwo gelesen. Das ergibt auch Sinn. Ich möchte weiterhin Autorin sein, also werde ich mich wohl auf der Suche nach meiner Disziplin machen, damit es weiter gehen kann.

Vielleicht sollte ich bei der nächsten Ausschreibung nicht rausposaunen, dass ich teilnehme, dann könnte es klappen.

Allerdings sehe ich tatsächlich einen Vorteil darin, dass ich die Geschichte nicht mehr für den Wettbewerb schreibe: ich hab keine Vorgaben mehr. Also kann ich die Geschichte einfach schreiben und sehen ob daraus etwas größeres werden könnte.

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2 Kommentare zu „Erneut gescheitert: Kurzgeschichte für eine Ausschreibung

  1. Schreib‘ die Geschichte. Selbst, wenn nichts Größeres daraus werden sollte. Vielleicht findet sich eine andere Ausschreibung, für die sie passt. Vielleicht magst du sie irgendwann selbst veröffentlichen, als eBook, Print oder Leseprobe im Blog.
    Aber sogar, wenn du nachher feststellen solltest, dass sie Murks geworden ist, den du niemandem zumuten willst, hast du Schreiberfahrung gewonnen. Und du hast eine fertige Geschichte. Glaub mir: Das ist ein wesentlich besseres Gefühl, als noch ein Fragment auf der Festplatte.

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    1. Da stimme ich dir zu 🙂 egal was es wird, ich bekomme damit mehr Erfahrungen. Ich hatte auch schon überlegt diese Geschichte dann für eine andere Ausschreibung zu nutzen, aber auch die Idee mit dem auf dem Blog veröffentlichen gefällt mir 🙂 durch die nicht mehr vorhandene Deadline kann ich die Geschichte auch in Ruhe und gründlich überarbeiten. Danke für die Motivation! 😀

      Gefällt 1 Person

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