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Was wäre, wenn …? So entstehen meine Geschichten!

(Bild will nicht, Bild kommt später ❤ )

Hallo ihr Lieben 🙂

der heutige Artikel kommt etwas verspätet und ist zudem kürzer als der letzte. Natürlich hat das alles seine Richtigkeit, von der Verspätung mal abgesehen, denn zum Thema Plotten fällt meist im gleichen Satz die Plot-Methode. Vor einigen Wochen habe ich mir diese auf verschiedenen Seiten angesehen und für mich zusammengefasst. Warum? Ich kann mir Sachen gut merken, wenn ich sie selber schreibe. Außerdem waren die alle sehr gut, aber für mich zu ausführlich, erklärt, daher habe ich sie nochmal aufgeschrieben und werde meine verkürzten Versionen mit euch teilen. Zudem schoss mit mal die Idee durch den Kopf ein und dieselbe Geschichte mit den verschiedenen Methoden zu plotten, um zu sehen wie sich eine Idee durch die verschiedenen Wege verändert. Die Reihe, in der ich diese Methoden vorstellen werde, wird sich „Plotten: welche Methoden gibt es? – Name der Methode“ nennen 🙂 dazu gibt es vorher eine kleine Vorstellungsrunde 😉

In diesem Artikel meiner Blogreihe, werde ich euch erzählen, wie ich Götterhain geplottet habe. Dessen Plot habe ich gestern fertiggestellt. Es ist eine etwas chaotische, aber mega flexible Methode und kann jederzeit angewendet werden.

Was wäre, wenn … ?

Tja und hier könnte ich den Artikel beenden, denn damit ist alles über die Methode gesagt 😉 aber das ist ja nicht der Sinn dieses Artikels. Ich nehme mir wieder ein Beispiel … oh ich weiß! Erinnert ihr euch noch an Clara? Nein? Dann schaut doch mal schnell in meinen ersten Blogartikel dieser Reihe 😉 alle anderen können ja schonmal weiterlesen:

Clara ist ein Landei, ein normales Mädchen vom Land, dass kurz vor ihrem Abschluss steht – und was kommt dann? Wie jeder andere Mensch hat auch Clara Wünsche, Träume und Ziele, also geben ich ihr welche. Und eine Aufgabe brauch sie auch! Oh und eine Herausforderung und viiiele Steine auf ihrem Weg! tief einatmet Okay eins nach dem anderen 🙂

Was wäre, wenn Clara beschließt/gezwungen wird nach ihrem Abschluss ihre Heimat zu verlassen?
Was wäre, wenn sie in die Stadt wollte/müsste?
Was wäre, wenn es dort eine Universität gäbe auf der sie Landwirtschaft studieren könnte um damit ihre Eltern und den Hof zu unterstützen?
Was wäre, wenn sie bei ihrer Tante wohnen sollte, die sie eher wiederwillig aufnimmt und eigentlich eh den ganzen Tag beschäftigt ist?
Was wäre, wenn Clara beschließt sich eine Wohnung zu suchen, um ihrer Tante nicht auf der Tasche zu liegen?
Was wäre, wenn sie mit dem Stadtleben völlig überfordert wäre? In welche Situationen könnte sie geraten? Peinlich, schräg, gefährlich?
Was wäre, wenn keiner ihrer Klassenkameraden etwas mit ihr zu tun haben wollte?

… ich könnte die Liste so lange weiterführen, bis mir nichts mehr einfällt (was gerade der Fall ist und bei spontanem plotten gerne mal passiert xD). Dann geht es zum nächsten Schritt, denn nun kann ich die „Was wäre wenn…“-Frage bei jedem der Punkte oben erneut ansetzten bis ich einen Berg an Stichsätzen/-wörtern habe aus denen ich mir einen Plot basteln kann.
Dabei kann alles passieren! Der Plot sieht jetzt noch nach Slice of Life aus, könnte aber auch zu Sci-Fi werden, wenn zum Beispiel blutleere und verstümmelte Kühe auftauchen. Oder, oder, oder. Auch bei dieser Methode gibt es die drei Bereiche Anfang, Hauptteil/Climax und Ende, jedoch gibt es keine Richtlinien wann zB der Anfang beendet und der Hauptteil beginnen muss, dass findet jeder Autor für sich selbst heraus.

Ich finde diese Methode ist die freieste um eine Geschichte zu plotten, gleichzeitig sollte man es aber auch nicht unterschätzen, denn es kann passieren, dass man sich in einer Sackgasse verbaut und vielleicht wieder einige Schritte zurück machen muss um erneut vorwärts zu kommen.

Wie schon bei dem letzten Artikel aufgefallen ist, wird es hier auch Lücken und Fehler geben, denn ich entwickel nicht in einem Artikel einen fertigen Plot 🙂 es sollen Beispiele sein, an denen ich meine Arbeitsweise erklären möchte.

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